Bauabschnitte sind unterschiedlich weit
Eine Etage ist bereit, in der nächsten fehlen Installationen. Ein pauschaler Baustellenstatus hilft weder Kolonne noch Bauleitung.
Digitale Lösungen für Trockenbaubetriebe
Im Trockenbau ändern sich Reihenfolgen, Flächen und Voraussetzungen laufend. HeWo gibt Kolonnen einen einfachen mobilen Ablauf für Fortschritt, Behinderungen, Material und Zusatzleistungen, während Bauleitung und Büro den tatsächlichen Stand je Abschnitt sehen.

HeWo vor Ort
Tätigkeit, Material und Fotos direkt beim Auftrag.
Typischer Arbeitsalltag
Viele Trockenbaustellen laufen unter hohem Termin- und Preisdruck. Wenn Vorleistungen fehlen oder zusätzliche Arbeiten nur mündlich beauftragt werden, trägt der Betrieb Aufwand, den er später kaum belegen kann.
Eine Etage ist bereit, in der nächsten fehlen Installationen. Ein pauschaler Baustellenstatus hilft weder Kolonne noch Bauleitung.
Fehlende Freigaben, Material oder Vorleistungen kosten Zeit, werden aber oft erst im Nachgang ohne belastbare Dokumentation besprochen.
Geänderte Beplankung, zusätzliche Ausschnitte oder Nacharbeiten werden ausgeführt, ohne Umfang und Anweisung sauber festzuhalten.


Echte App-Screens
Erfassen, prüfen, abschließen.
So hilft HeWo
Kolonnen sehen die für ihren Abschnitt relevanten Pläne, Aufgaben und Hinweise. Fertige Flächen, eingesetztes Material und Fotos werden direkt auf der Baustelle erfasst. Die Spracheingabe hält die Dokumentation kurz und praxistauglich.
Behinderungen und Zusatzwünsche werden mit Ort, Ursache und Ansprechpartner an Bauleitung oder Büro übergeben. So kann der Betrieb früh reagieren, Freigaben einholen und Leistungen belegen, bevor Wände geschlossen oder Teams auf den nächsten Abschnitt wechseln.
Warum für euren Betrieb?
Trockenbaubetriebe müssen schnell auf andere Gewerke, geänderte Pläne und enge Bauzeiten reagieren. Der personalisierte Nutzen liegt deshalb nicht in mehr Verwaltung, sondern in einer belastbaren, sehr kurzen Baustellenrückmeldung, die Nachträge schützt und Kolonnen gezielter einsetzbar macht.
Der Standardabschluss bleibt schlank. Erst wenn Flächen nicht bereit sind, Pläne abweichen oder Zusatzaufwand entsteht, fragt der Ablauf die notwendigen Details ab. So wird Dokumentation nicht zum Selbstzweck, liefert der Bauleitung aber genau bei kritischen Situationen verwertbare Angaben.
Anweisung, betroffener Bereich, Foto und Aufwand werden vor oder während der Zusatzleistung festgehalten. Das Büro muss Wochen später nicht rekonstruieren, wer eine Änderung verlangt hat. Dadurch verbessert sich die Grundlage für Nachtragsprüfung und sachliche Gespräche mit Auftraggebern.
Statt einer pauschalen Aussage zur gesamten Baustelle wird sichtbar, welche Abschnitte bereit, begonnen, blockiert oder fertig sind. Personal und Material können auf tatsächlich bearbeitbare Bereiche gelenkt werden. Das hilft besonders bei mehreren parallelen Etagen oder Baustellen.
Digitaler Ablauf
HeWo bildet keine Bauleitungstheorie ab, sondern einen kurzen Rückmeldeweg zwischen Kolonne, Polier und Büro. Pläne und Mengen bleiben in den dafür vorgesehenen Systemen, während Status und Nachweise mobil zusammenlaufen.
Aufgabe, Planstand, Fläche, Termin und bekannte Voraussetzungen werden dem Team bereitgestellt.
Die Kolonne bestätigt Zugang und Vorleistungen oder meldet eine Behinderung mit Foto und Ursache.
Fertige Bereiche, Arbeitszeit, Material und relevante Ausführungsdetails werden kurz dokumentiert.
Zusatzarbeiten und Planabweichungen gehen mit Kontext an die verantwortliche Entscheidung.
Fortschritt, Restpunkte und verdeckte Leistungen stehen für Bauleitung und Abrechnung bereit.
Aus der Praxis
Auf einer Trockenbaustelle ändern sich die wichtigen Informationen im Tagesverlauf. Deshalb muss die Erfassung direkt am betroffenen Bereich erfolgen und darf nicht davon abhängen, dass der Polier am Abend jede Einzelheit erinnert.
In mehreren Räumen fehlen Installationen, während andere Flächen begonnen werden können. Die Kolonne markiert blockierte und freie Bereiche getrennt. Fotos zeigen den Zustand zum Zeitpunkt der Meldung. Die Bauleitung kann das Team umsteuern und den Auftraggeber konkret informieren, ohne die gesamte Etage als pauschal nicht bereit zu behandeln.
Vor Ort wird eine andere Beplankung oder zusätzliche Lage verlangt. Der Mitarbeiter dokumentiert Bereich, Anweisung und erkennbare Auswirkungen auf Material und Zeit. Vor Ausführung erhält die verantwortliche Stelle eine klare Entscheidungsgrundlage. Nach Freigabe bleibt die Zusatzleistung mit dem tatsächlichen Baufortschritt verbunden.
Ständerwerk, Verstärkungen oder Installationsdetails werden fotografiert, solange sie sichtbar sind. Die Aufnahmen erhalten Raum- und Abschnittsbezug. Bei späteren Rückfragen muss niemand private Handybilder durchsuchen. Das Team kann die Fläche anschließend schließen, während der dokumentierte Zwischenstand auffindbar bleibt.
Vor der Einführung wird festgelegt, welche Information im Betrieb bereits zuverlässig vorhanden ist und wer sie verantwortet. Für Trockenbau bedeutet das: Pflichtangaben werden nur dort eingesetzt, wo sie einen nachfolgenden Schritt absichern. Fachliche Entscheidungen bleiben bei den zuständigen Mitarbeitern. HeWo strukturiert die Übergabe und macht sichtbar, wenn eine Freigabe, ein Nachweis oder eine Rückmeldung fehlt.
Ein Pilot startet mit einem überschaubaren Auftragstyp und echten Fällen aus dem Bereich Bau & Ausbau. Team und Büro prüfen gemeinsam, ob die Erfassung vor Ort schnell genug ist und die Daten im Anschluss tatsächlich weiterhelfen. Erst danach werden weitere Auftragsarten, Automatisierungen oder Schnittstellen ergänzt. So wächst der digitale Prozess aus dem Arbeitsalltag heraus und nicht aus einer theoretischen Funktionsliste.
Passende Bausteine
Etage, Raum oder Achse als bereit, begonnen, blockiert oder fertig zurückmelden.
Ursache, Foto, Zeitpunkt und betroffene Leistung für die weitere Bearbeitung sichern.
Geänderten Umfang vor Ausführung an Bauleitung oder Büro übergeben.
Leistung, Personal, Material und besondere Ereignisse ohne doppelte Erfassung zusammenführen.
Belegbar statt behauptet
HeWo ersetzt keine Vertragsprüfung und erstellt nicht automatisch rechtssichere Behinderungs- oder Nachtragsanzeigen. Die App sorgt dafür, dass eure Verantwortlichen früh vollständige Baustellenangaben erhalten und daraus den richtigen kaufmännischen Schritt ableiten können.
Häufige Fragen
Nein. Der Ablauf kann nach Rolle und Situation sehr kurz sein. Zusätzliche Angaben werden vor allem bei Behinderungen, Änderungen oder abrechnungsrelevanten Leistungen verlangt.
Ja. Die Struktur wird an eure typischen Projekte angepasst, beispielsweise nach Gebäude, Etage, Wohnung, Raum oder Leistungsbereich.
Aktuelle Pläne und relevante Ausschnitte können bereitgestellt oder verlinkt werden. Eine vollständige Planmanagement- oder BIM-Lösung wird dadurch nicht ersetzt.
Der Betrieb definiert, welche Angaben benötigt werden und wer intern oder extern entscheiden darf. Die tatsächliche rechtliche und kaufmännische Prüfung bleibt bei den Verantwortlichen.
Ja. Rollen und Zugriffe können begrenzt werden, damit Nachunternehmer nur ihre Aufträge, Rückmeldungen und benötigten Dokumente sehen.
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